Dry Needling - trockenes Nadeln

Das Dry Needling ist eine Therapieform, bei der mit sterilen Akupunkturnadeln die sogenannten Triggerpunkte behandelt werden.

Diese schmerzhaften Punkte befinden sich in der Muskulatur, und entstehen durch Verklebung in der Muskelfaszie.

Durch das Einstechen in diese myofasziale Verklebung wird die Sauerstoffversorgung der verspannten Faszie und der Muskelfaser angeregt, die Durchblutung wird gesteigert, die Entzündungsreaktion wird gesenkt, und die Verspannung kann nachhaltig gelöst werden.

Der Einstich erzeugt eine lokale Zuckungsreaktion, die oft als „Wohlweh“ empfunden wird.

Dry Needling ist keine Akupunktur!

Es werden zwar dünne Akupunkturnadeln benutzt, allerdings werden diese in die diagnostizierten Triggerpunkte gestochen, und nicht in Akupunkturpunkte.

Es gibt zwei Arten des Dry Needlings:

  • die intramuskuläre Stimulation IMS
  • das superfizielle Needling SDN

Bei der IMS wird mit der Nadel direkt in den Triggerpunkt oder den Hartspannstrang gestochen.
Diese direkte Stimulation löst die Zuckungsreaktion aus, wodurch die Verklebungen der Faszien gelöst werden können.

Beim SDN werden eine oder mehrere Nadeln lediglich 3-4 mm in die oberste Hautschicht über dem Schmerzpunkt gestochen.
Dies löst eine reflektorische schmerzlindernde Reaktion im Gehirn und Rückenmark aus.

Entstehung des Dry Needling

Dry Needling entstand aus klinischen Beobachtungen von Triggerpunkt-Injektions-Studien. Die Forscher stellten fest, dass nicht das injezierte Mittel, meistens Lokalanästhetikum, die gewünschte Wirkung erzielte, sondern der Einstich selbst für das Lösen der Verspannung verantwortlich war.

Daher „trockenes“ Nadeln, ohne Injektat.

 

SDN

IMS

 

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© 2019 Stefan Balzar